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Thursday, June 04, 2015

Fakten und Gedanken zur Shoperöffnung

Ihr Lieben,

Ich glaube es selbst noch gar nicht - aber nach monatelanger Arbeit ist seit gestern nun der Onlineshop auf Etsy für Vorbestellungen geöffnet. 




Natürlich hau ich euch sofort den Link um die Ohren. Versprecht aber, dass ihr auch noch mal zurück kommt, ja? Gut. Dann hier entlang: 


Seit ich vor ca. einem Jahr anfing, meine Stoffe selbst zu bedrucken, habe ich viele Phasen durchlebt. Zwischen "Oh mein Gott, das ist DIE Geschäftsidee, damit werde ich reich!" und "Oh Gott, das ist so viel Arbeit, das zahlt mir niemals jemand.." war wirklich alles dabei. Ich überlegte, vielleicht nur bedruckte Stoffe zu verkaufen und mich aus dem Nähgeschäft zurückzuziehen (ohne dort jemals wirklich "vorgezogen" gewesen zu sein, haha). Dann entschloss ich, doch nur Genähtes zu verkaufen. Aber nur Vorproduziertes. Der Gedanke, dass ich mich stundenlang hinsetze, um ein gewisses Kontingent einstellen zu können, es dann aber nicht verkauft wird oder nicht die richtige Größenverteilung sein könnte, schreckte mich aber gehörig ab. Wie unglaublich schade das einfach um meine Zeit und auch das Material wäre (vom finanziellen Faktor mal ganz abgesehen). 

Womit alles begann...


Nach langen Überlegungen und intensiver Arbeit an meiner Laureatsarbeit (ich hatte mir eine Nähpause verhängt) brannte mir der Gedanke, einen kleinen Shop zu eröffnen und eine Kollektion zu erstellen aber sehr stark unter den Nägeln. Kein Tag verging ohne Zeichnen. So nahm nach und nach alles Gestalt an. Blieb noch die Frage, welches Modell der Produktion ich am besten verfolge. Und so schien mir die Möglichkeit, vorab Vorbestellungen anzunehmen, geradezu perfekt. 

Was meine ich mit Vorbestellungen? Wenn ihr im Shop jetzt etwas auswählt und kauft, wird als Fertigungszeit eine Zeitspanne von 4-6 Wochen angezeigt. Diese Option wird für eine Woche aktiv sein. Nach dieser Woche kann ich die Statistiken genau auswerten und entscheiden, welche Teile der Kollektion den anderen den Vortritt lassen müssen. Es bringt ja nix, den Shop voll zu haben mit Dingen, die sich leider nicht verkaufen. Anhand der Zahlen werde ich auch Schlüsse für die Herbst-/Winterkollektion ziehen und bestenfalls meine Ideen und Vorstellungen mit eurem Geschmack und euren Bedürfnissen auf einen grünen Zweig bringen. 



Natürlich versuche ich alles, um die vorbestellten Produkte vor Ablauf der 6-Wochenfrist zu fertigen und zu versenden. Das hängt alles ganz davon ab, wie viel tatsächlich gekauft wird. 

Am Tag der eigentlichen Shoperöffnung mit normaler Bearbeitungszeit von 1-2 Wochen machen sich alle vorbestellten Sachen auf den Weg zu euch. Ihr seid somit die allerersten, die meine Sachen in der Hand halten werden. 




An sich hätte ich zum heutigen Zeitpunkt so gern schon eine eigene Webseite mit eigenem Shop, regelmäßigere Arbeitszeiten, Vorlauf in der Produktion, Unterstützung bei der Online-Arbeit (alles von Fotos machen und bearbeiten über Produkte in den Shop einpflegen bis hin zum Bloggen) und einen treuen Kundenstamm. Ich musste mir aber auch einfach eingestehen, dass der Ist-Zustand momentan ein anderer ist. Und dass das vollkommen in Ordnung so ist. Ich bin Perfektionistin und packe gern Dinge an, die Hand und Fuß haben. Und das soll dieser Shop auch. Aber es ist auch okay, dass genau das ein Wachstumsprozess ist. Astor hatte vor nichtmal einer Woche seinen ersten Geburtstag und geht erst ab August in die Kita. Im März habe ich mein Studium abgeschlossen. So gern ich es wäre - ich bin tatsächlich nicht Superwoman. :) Und das beste daran: ich muss es auch nicht sein. Ich brenne für dieses Projekt, es ist quasi mein drittes Baby. Und kein Baby kommt laufend zur Welt (auch wenn manche Mütter  das gern so darstellen.. :D). Und diese Gewissheit, dass Entwicklung gut und notwendig ist, beruhigt mich momentan sehr. Ich freue mich so darauf, mich fotografisch weiterzuentwickeln, neue Inspirationen aufzusaugen und voranzubringen. Wie bei meinen anderen beiden Babys bin ich gespannt, wo die Reise hingeht. Hürden und harte Zeiten sind vorprogrammiert. Aber ich bin gewappnet. Und das Beste: der Anfang ist gemacht. Das Fundament ist gegossen. Ab hier geht's voran!



Ich hoffe, ihr seid ebenso gespannt wie ich, auf alles, was kommt. In der Regel meide ich diesen Satz, weil es für mich eigentlich selbstverständlich ist für alles, was wir tun und man nicht nachfragen müssen sollte.. Dennoch: ich freue mich wirklich ausgesprochen über alles an Feedback, was ihr zu geben habt. Auch konstruktive, höfliche Kritik nehme ich gern an. Das jetzt ist eine entscheidende Phase für mein Label und all meine Bemühungen sind für die Katz, wenn ich euch nicht erreiche. 



Ohne hier übermäßig sentimental werden zu wollen.. (Wer mich kennt, lacht bestimmt gerade, denn sentimental werden kann ich ganz prima. "Übermäßig ist dann einfach nur Intepretationssache. :)) Danke an euch, die ihr das hier gerade lest. Wahrscheinlich habt ihr euch von Instagram hier her geklickt, weil ihr neugierig seid. Danke für dieses Interesse an meiner Arbeit! Ganz aufrichtig. Ohne die lieben bestärkenden Kommentare hätte ich zwischenzeitlich sicher schon mehrfach das Handtuch geworfen. Ich bin sehr glücklich über die Möglichkeiten des kreativen Austausches, die die multimediale Welt heute so mit sich bringt. Alles ist Inspiration. Danke! 



Innerhalb der nächsten Woche stelle ich euch die Kollektion hier noch einmal vor ("Was hat die sich denn eigentlich so dabei gedacht?), erzähle, wie ihr etwas gewinnen könnt und berichte vom neuen Logo und den Gedanken, Beweggründen und Bedeutungen dahinter. Ich freu mich!



Und weil ich ja nun tatsächlich etwas verkaufen mag, hier noch mal der Hinweis: Vorbestellungen die ganze Woche mit 10% Rabatt auf alle Artikel (Gutscheincode WILLKOMMEN eingeben) und ein Code für eine versandkostenfreie Folgebestellung wird nach Kauf per Email gesendet. Nun aber los! 

Thursday, December 11, 2014

Über den Preis handgemachter Kleidung


Ihr Lieben,

nachdem dieser Post schon mehrere Wochen angekündigt wurde, habe ich mir nun mal wirklich die Zeit genommen, und meine beim Stillen ins Handy getippten Stichpunkte in einen Text für euch verwurstelt.

Ich habe mich bislang ja sehr bedeckt gehalten, was die Preise meiner Sachen für den zukünftigen Online-Shop angeht. Zum einen bin ich ja selbst noch neu in der Branche und wollte keine Aussagen treffen, bevor ich mich nicht umfassend informiert habe. Zum anderen wollte ich das ganze auch mal andersrum aufrollen. Üblicherweise sieht man ja irgendwo einen Preis und ist zunächst erstmal etwas baff und DANN erst hinterfragt man, wie so etwas denn zustande kommt. Ich möchte also aufzeigen, was mit hineinspielt und damit auf den Preis schließen.
Genau so, wie ich euch ja von meiner Vision und meinen Vorstellungen für mein Label HIER erzählt habe, möchte ich die Preisfindung ganz authentisch Stück für Stück hier mit euch auskaspern. 

Natürlich gibt es zu diesem Thema schon einige Posts, auf die ich mich ganz einfach berufen könnte, aber ich habe mich entschieden, den persönlichen Aspekt der Stempelei mit einzubeziehen, sodass es doch sehr individuell ist.

Auch wenn es mittlerweile viele gibt, die gewerblich nähen, richte ich diesen Beitrag vor allem an all meine potentiellen Kunden, die keinen Einblick in die Szene haben. Ich freue mich natürlich dennoch sehr über Feedback von Kollegen - vielleicht habe ich ja etwas vergessen?


Dann steigen wir nun einmal direkt in die Thematik ein.

Ganz grob kann man sagen, dass man für ein fertiges Produkt KOSTEN und die investierte ZEIT in Rechnung stellen muss. Das klingt an sich sehr plausibel und simpel - ist aber tatsächlich so fein verästelt, dass ich feststellen musste, dass ich selbst manche Dinge nicht sofort auf dem Schirm habe, wenn ich mich frage, was ich dafür nun nehmen soll.

Also gehen wir es Schritt für Schritt durch.

Welche KOSTEN entstehen mir bei der Herstellung eines Kleidungsstückes?

  • Stoff 

Je nach Qualität und Druck können die Preise stark variieren. Da man natürlich nicht immer alles sofort im Stoffladen vor Ort bekommt, fallen oft noch Versandkosten an.
  • Garn, Knöpfe, Reißverschlüsse etc.
Diese Dinge scheinen immer so nichtig, nach fast zwei Jahren Näherei kann ich aber sagen, dass da tatsächlich mehr drauf geht, als man denkt.
  • Schnittmuster
Mir ist es momentan nicht möglich, alle meine Schnitte zu 100% selbst zu entwerfen. Also greife ich auf Schnittmuster zurück, die ich ebenfalls käuflich erwerben muss. In manchen Fällen muss noch eine Lizenz dazu gekauft werden, die es mir erlaubt, nach dem Schnitt erstellte Kleinserien gewerblich zu vertreiben.
  • Stempel, Farbe
Um meine individuellen Stempel herzustellen, brauche ich Schnitzwerkzeug und Gummiplatten. Zum Bedrucken brauche ich Farbe.
  • "Werkzeug"
Neben meiner Nähmaschine und meiner Overlockmaschine habe ich außerdem in eine Schneidematte, einen Rollschneider, eine sehr gute Stoffschere, Schneiderkreide und eine Druckknopfzange investiert.
  • Wartungskosten
Ab und an müssen beispielsweise Nadeln oder Klingen ausgetauscht werden, an der Maschine muss etwas repariert werden, eine Glühbirne geht kaputt.. Wie überall im Leben: irgendetwas ist immer.
  • Strom, Nebenkosten
Nähmaschinen laufen bekanntermaßen nur mit Strom. Den brauche ich für meine beiden Maschinen und für das Bügeleisen. Licht zum Arbeiten. Außerdem benötige ich Wasser zum gründlichen Reinigen der Stempel.
  • Etiketten
Neben den Etiketten mit meinem Logo fallen mir ebenfalls Kosten an für das Etikett zur Material- und Größenangabe (ersteres ist sogar rechtlich vorgeschrieben).
  • Verpackung & Versand
Diesen Punkt könnte man nochmal unterteilen, denn zum einen muss man eine kostenpflichtige Verpackungslizenz erwerben, zum anderen geht es um den ästhetischen Teil der versendeten Ware.




  • Gewerbeschein
Wer Kleidung zum Verkauf herstellt, braucht einen Gewerbeschein. Egal, ob man 3 oder 30.000€ Umsatz macht - das Gewerbe gehört angemeldet, ansonsten handelt man rechtswidrig und muss mit hohen Strafen rechnen. Gegebenenfalls fällt noch ein jährlicher Betrag für die Handwerkskammer an.
  • Onlineshop
Biete ich mein Produkt auf einer Verkaufsplattform wie Dawanda oder Etsy an, fällt hierfür ebenfalls eine Einstellgebühr und im Falle des Verkaufs eine Provision an. Je nach gewählter Zahlungsoption kommen eventuell noch Paypalgebühren hinzu.
  • Werbungskosten
Auch Visitenkarten, Postkarten und Flyer sind Posten, die für ein erfolgreiches Gewerbe anfallen.
  • Fotoequipment
Um die Produkte auch ansprechend präsentieren zu können, habe ich mir zwei Softboxen gekauft. Die gute Kamera hatten wir zum Glück schon im Haus, ebenso wie ein Stativ. Die Anschaffung einer Leinwand und gewissen Foto-Props ist ebenso sinnvoll wie eine Schneiderpuppe. Eventuell braucht man auch noch ein Fotobearbeitungsprogramm.



Puh. Schon eine unglaublich lange Liste, oder? Natürlich fällt für ein Kleidungsstück von vielen Posten nur ein Bruchteil an. Wenn man diese dann zusammenrechnet, käme man wohl auf Preise, die sehr human wirken. Beziehungsweise Preise, die den Anschein wecken, dass man eine Menge Gewinn machen kann.

Denn der wichtigste Faktor ist gar nicht mit einberechnet: Die ZEIT.

  • Stoffe und sonstige Materialien bestellen

Klingt immer nach einem Heidenspaß. Juchheee, ich darf Stöffchen shoppen! Tatsächlich empfinde ich es mittlerweile aber wirklich als Arbeit, da ich gesehen habe, wie viel Zeit dabei drauf geht. Besonders, wenn man, wie ich, überwiegend Uni-Stoffe vernäht. Man vergleicht neben den Preisen die Materialzusammensetzung, die Grammaturen (Aussage über die Festigkeit), die Stoffbreite ebenso wie die Farbauswahl und die Versandkosten auf verschiedenen Webseiten, bevor man sich dann letztlich entscheidet, eine Bestellung abzuschicken.
Manche Dinge bekommt man natürlich auch im Stoffladen um die Ecke oder auf dem Stoffmarkt - aber auch da muss man erstmal hin.
  • Herstellung der Stempel
Die Stempeldesigns sind alle meine Ideen. Manche sind natürlich wenig aufwendig zu zeichnen und zu schnitzen - andere dafür schon. Es wird also gezeichnet, übertragen, geschnitzt, probiert und so lange angepasst, bis mir das Stempelbild zusagt. 
  • Stempelprozess


In der Regel bestempel ich gleich größere Flächen. Oft experimentiere ich so lange mit Farben herum, bis ich den passenden Ton getroffen habe. Dann kommt der eigentliche Druck, dann die Reinigung der Materialien und schließlich die Fixierung des Druckes. 
  • Schnittmuster

Hier muss entweder ein Schnitt gekauft, ausgedruckt und in allen Größen abgepaust, oder selbst entworfen werden. Viele meiner Schnitte mache ich auch selbst - was natürlich sehr aufwendig ist und nicht immer sofort den gewünschten Erfolg bringt. Wenn es dann passt, wie es soll, muss der Schnitt noch für sämtliche Größen angepasst werden, die ich anbieten möchte. 
  • Zuschnitt 
Das gewünschte Teil muss in gewünschter Größe mit gewünschtem Stoff zugeschnitten werden. 
  • Nähen
Versteht sich von selbst, denke ich. ;)
  • Etikettierung 
In diesem Schritt werden das eigene Label, die Materialangaben und die Größe angebracht. Bereitet man sich auf einen Markt vor, muss die Ware auch noch mit Preisen versehen werden. 
  • Fotos 
Ohne aussagekräftige Fotos wird man sicher wesentlich weniger verkaufen. Also  müssen die Sachen in diesem Schritt in Szene gesetzt werden und bestenfalls auch am Modell fotografiert werden. Die Fotos müssen dann noch entsprechend bearbeitet werden (mit Wasserzeichen versehen etc).
  • in den Shop stellen
Auch eine Sache, die so einfach klingt, tatsächlich aber eine ganze Menge Zeit frisst. Für jeden Artikel muss schließlich auch noch eine Beschreibung verfasst werden, der man es anmerkt, wenn sie zwischen Tür und Angel geschrieben wurde. 
  • Kundenkorrespondenz 
Der eine möchte darauf hinweisen, dass sein Kind noch einen zu berücksichtigenden Kugelbauch hat, der andere wünscht eine Beratung und wieder einer hat aus Versehen die falsche Versandadresse angegeben. 
  • Verpackung und Versand 
Es ist mir wichtig, dass die Ware liebevoll und ästhetisch verpackt bei euch ankommt. Das kostet natürlich mehr Zeit, als etwas in einen Umschlag zu stecken. Zum Schluss wird das Versandlabel erstellt und alles zur Post gebracht. 
  • Buchhaltung 
Damit ist meine Arbeit aber tatsächlich noch immer nicht getan. Ich muss akribisch festhalten, wann ich welche Einnahmen und Ausgaben hatte, muss einmal im Jahr eine Steuererklärung machen, Rechnungen schreiben.. 
  • Social Media 
Sicherlich ist dieser Teil der Arbeit ein auch angenehmer - aber gemacht werden muss er wie alle anderen. Die Kunden wollen über Neuerscheinungen ebenso auf dem Laufenden gehalten werden, wie über Rabattaktionen und Gewinnspiele. 




Gar nicht so ohne, oder? 

Wenn das alles so aufwendig ist, wie ich es bis hierher beschrieben habe, müssten jetzt die einen oder anderen hier große Fragezeichen auf den Augen haben. Denn ich bin mir sicher, dass mittlerweile jeder jemanden kennt, der auch näht und das alles viel günstiger kann. Damit habt ihr definitiv recht. Aber ihr solltet bedenken, dass die Rechnung eben nur aufgeht, wenn man Faktoren weglässt. 
Man KANN sehr günstig NUR produzieren wenn man bespielsweise:

- sehr günstigen Stoff vernäht.
- nicht sauber und gewissenhaft arbeitet.
- schwarz arbeitet und sämtliche Gebühren damit umgeht.
- man keinen Wert auf die Präsentation legt.
- man keine eigenen Ideen umsetzt.
- sich und eventuellen Mitarbeitern keinen angemessenen Lohn zahlt. 

Hege ich einen Groll gegen diejenigen, die zu Spottpreisen und schwarz verkaufen? Nein. Ich bin der Meinung, dass jeder Käufer in der Lage ist, nachzufragen, ob der Verkäufer ein angemeldetes Gewerbe hat. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass es manchen genügt, einen Loop oder eine Pumphose nach gekauftem Schnitt mit einem beliebten Stoff genäht zu bekommen. Schon allein dadurch, dass es sich ja scheinbar verkauft, haben auch diese Verkäufer ihre Daseinsberechtigung (dass es rechtswidrig ist, ist deren Risiko.). Allerdings macht es mich traurig, wenn der Käufer alle oben genannten Punkte UND einen erschreckend niedrigen Preis möchte. Es überrascht nicht - schließlich haben Geschäfte wie Primark nicht umsonst Erfolg. Und auch damit will ich gar keine Diskussion zu dieser Kette lostreten - auch wir besitzen das ein oder andere Stück von Primark. Aber ich weiß eben auch, worauf ich mich einlasse und finde es unnötig, mich dann über den Geruch oder die Haltbarkeit zu beschweren. Genauso wird ja auch keiner zu Chanel gehen und sich über den Preis beschweren. Wobei, ich unterschätze die Mentalität der Menschen hier wahrscheinlich - beschweren geht immer. :D 
Was ich sagen will: Wer zu Spottpreisen verkaufen möchte, soll das doch auch tun. Auf kurz oder lang wird es sich im handmade-Business nicht durchsetzen. 
Natürlich ist es für all jene sehr schade, die sich an die Regeln halten, gute Arbeit abliefern und dann auf selbiger sitzen bleiben. Wer letztes Jahr noch sehr erfolgreich war und zu Weihnachten guten Umsatz verbuchen konnte, musste 2014 vielleicht das Gewerbe sogar abmelden. Auch ich gehe dieses Risiko natürlich ein, dessen bin ich mir bewusst. Eine Garantie, dass es läuft, kann mir keiner geben. 
Was ich aber tun kann: Gute Arbeit abliefern, meine Kreativität umsetzen und dem Markt etwas bieten, was andere vielleicht nicht können. Oder könnten - aber nicht machen. Denn ich weiß auch, dass ich mit meiner Stempelei das Rad nicht neu erfunden habe. Dennoch habe ich im letzten halben Jahr unglaublich viel dazugelernt und bin noch längst nicht am Ende meiner Ideen. 



Nach der oben aufgeführten Rechnung kämen wir auf Preise, die auch ich nicht zahlen würde. Waaaaaaas, wie kann sie so etwas sagen? Versteht mich nicht falsch. Ich weiß Handarbeit zu schätzen und ich habe auch kein Problem damit, in das ein oder andere Produkt von Kolleginnen zu investieren, wenn es mir gefällt. Aber ich bin eben auch noch Studentin und habe nicht das Budget, um meine Kinder komplett so einzukleiden. Auch alles selbst nähen ist entgegen weit verbreiteter Annahmen NICHT günstiger - denn es dauert eben. Ich möchte euch also Sachen fertigen zu Preisen, die niedrig genug sind, um bezahlt werden zu können - von JEDEM, wenn er es will - und hoch genug, um mich nicht komplett auszubeuten. 
Und was ist mit der Differenz? 
Die lege ich quasi oben drauf. Mein Geschenk an euch auf eine Art und Weise. Und ich liebe schenken! Und auch ein Geschenk an mich selbst - denn ich brauche den kreativen Prozess als Ausgleich für meine mentale Gesundheit. Ist letztlich immer noch günstiger als eine Therapie. Haha.




Und nun genug gelabert, Fakten auf'n Tisch: 
Das Fuchsshirt, das in mint und koralle in den Shop ziehen wird, wird für die Größen 68-86 24€ kosten. Das ist ein relativ durchschnittlicher Preis, den ich angemessen finde. Der Schnitt ist zwar selbstgemacht, aber nicht so aufwendig. Es handelt sich um Jersey, der nicht bio-zertifiziert ist und das Shirt hat keine Kapuze. Niedriger gehe ich nicht, weil das Design meine eigene Idee ist (minimalistische Interpretation eines Fuchskopfes). Wäre es gefüttert, mit Kapuze, bestempelt oder aus einem anderen Material wie Sweat, wäre der Preis entsprechend höher. Aufgrund des unterschiedlichen Stoffverbrauchs ist das Shirt in Größe 92-110 2€ teurer. 



Und falls sich jetzt jemand fragt, warum ich mir die Mühe mache, das hier alles kleinlichst niederzuschreiben, um dann doch nur einen durchschnittlichen Preis zu verlangen: Es geht mir um die Wertschätzung. Wenn nur die Hälfte derer, die das hier liest, etwas informierter den Blog verlässt und über Dinge nachgedacht hat, die ihm vorher eher fremd waren - genau dann hat sich die Arbeit des Schreibens schon gelohnt. 

So. Ich hoffe, ihr konntet einigermaßen folgen. Ich freue mich sehr auf den Shop, der dann öffnen wird, wenn ich so weit bin. Ich stresse mich nicht.

Auf hoffentlich bald in einem Verkaufsgespräch! :) 
Eure Caro aka Madamelinae



Sunday, September 07, 2014

Nun seid ihr gefragt!

Hallo ihr Lieben,

zunächst möchte ich mich erst einmal bei euch für das tolle Feedback zu meinem letzten Post und den darin vorgestellten Ideen bedanken. Das ist in einer Zeit, in der ein böser Kommentar schneller geschrieben scheint, als ein netter, nicht selbstverständlich und ich weiß das sehr zu schätzen. 
Es bestärkt mich auch ungemein, zu wissen, dass es doch einige gibt, die ähnliche Ansichten wie ich haben und deren Meinung zu ästhetischen Fragen sich mit meiner deckt. Ich bin wirklich ganz aufgeregt und würde euch am liebsten einfach alles sofort zeigen, was es bei mir geben wird - aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Am Dienstag zeige ich euch mein erstes Produkt! Ich werd verrückt. Aber weiter im Text.

Bevor es so richtig losgehen kann Anfang Oktober (das ist der Plan! Mal schauen, ob bis dahin alles klappt..), seid ihr gefragt. Denn all meine Ideen und Visionen wären umsonst, wenn ich letztlich drauf sitzen bleibe. Also möchte ich natürlich auch so viele von euch so glücklich wie möglich machen. Damit das möglich ist, müsst ihr mir aber ein paar klitzekleine Dinge über euch verraten.

Wovon labert die denn schon wieder? Ich habe für euch eine kurze und schmerzlose Umfrage erstellt. An dieser kannst und sollst du im Übrigen auch teilnehmen, wenn du kein Kind hast! Sie soll die wichtigsten Informationen für mich sammeln, damit es strukturiert und gut organisiert losgehen kann. Sie kostet euch keine 5 Minuten und bereichert mich dafür ungemein. Das klingt doch nach einem prima Deal, oder? Falls du die Frage mit ja beantwortest: Hach. Fühl dich mal umarmt, du lieber Mensch. Für alle anderen habe ich mir aber auch noch etwas überlegt: 

Unter allen Teilnehmern der Umfrage verlose ich einen 20€-Gutschein für meinen Shop. 

Damit es dann im Nachhinein keine Verwirrungen oder Enttäuschungen gibt... Der Gutschein ist von etsy (dem Verkäuferportal, ähnlich wie dawanda) an einen Mindestbestellwert gebunden. Wie hoch dieser ist, kann ich gerade nicht zu 100% sagen, aber er müsste so bei 30€ liegen. Das ist von mir nicht so festgelegt, sondern von etsy. Wenn du also nicht vorhast, überhaupt je etwas in meinem Shop auszugeben, würde ich dir vielleicht empfehlen, von der Teilnahme am Gewinnspiel abzusehen, da der Gewinn nicht anderweitig ausgezahlt werden kann.

Die Umfrage läuft bis nächsten Sonntag, den 14. September 2014, bis 23.59Uhr. 
Teilnehmen kann jeder, der über 18 ist. Gewinn wird wie erwähnt nicht ausgezahlt. Mit der Teilnahme erklärst du dich einverstanden, mit Vornamen veröffentlicht zu werden. Verkündet wird dann am Montag, den 15. September.

Und dann habe ich tatsächlich noch etwas für euch. Ist ja fast wie Weihnachten, oder? :) Wenn ihr das Bild auf Instagram teilt, mich verlinkt und den Hashtag #madamelinaeforscht verwendet, könnt ihr mit zwei Losen in den Lostopf wandern und erhöht somit eure Gewinnchancen. Gebt dann euren Insta-Namen einfach in der Umfrage an sich mit in das Feld eurer Emailadresse ein.



So. Was fehlt noch? Richtig. Der Link zur Umfrage. 

Den findet ihr HIER

DANKE schon mal an alle, die ein paar Minütchen opfern und euch allen noch einen schönen Restsonntag!

Sunday, August 31, 2014

Über Madamelinae...

... oder: Wat soll dat eigentlich alles?

Hallo ihr Lieben,

heute wollte ich euch in einem Blog Post mal meine Ideen, Vorstellungen und Visionen näher bringen zu allem, was mit meinem neuen kleinen Label so zu tun hat. Ich merke es selbst, dass ich mich viel besser mit "Marken" identifizieren kann, wenn ich etwas über deren Entstehung und die Menschen dahinter weiß. Ich dachte, es ist einfach an der Zeit, mich mal vorzustellen und euch zu erzählen, wer oder was 'Madamelinae' ist, will und sein soll. 

Wer bin ich?

Zunächst also erst einmal ein paar Dinge zu mir. Ich bin Caro, quasi 25 Jahre alt und wohne in Berlin. Ich bin in den letzten Zügen meines Studiums und Mama von zwei kleinen Bärchen. Das große Bärchen heißt Olive und wurde im November 2012 geboren, das kleine Astor und gesellte sich im Mai 2014 zu uns. 
Ursprünglich komme ich aus Sachsen und habe vor Berlin in Italien und Ecuador gelebt und studiert. 
Obwohl mich alles Kreative immer schon interessiert hat, hat es bis vor einem Jahr keine große Rolle in meinem Leben gespielt. 

Wie bin ich zum Nähen gekommen?

Ich bekam zu Weihnachten 2004 Eine Nähmaschine von meiner Mama geschenkt. Damals habe ich mal ein paar Kissenbezüge und einen Rock genäht, dann verstaubte das gute Stück in der Garage meines Opas. Im Frühjahr 2013 waren meine Großeltern das erste Mal zu Besuch in meiner neuen Wohnung in Berlin und brachten einen nicht übersehbaren Berg an Kisten meines alten Lebens mit. Neben einigen Kartons mit Kinderbüchern eben auch meine Victoria. Ich hatte jede Menge Zeit und genügend Bettlaken und aussortierte T-Shirts rumliegen und beschloss einfach, mich mal zu probieren. Mit Hilfe von unzähligen Anleitungen, besonders auf Englisch, erzielte ich schnell kleine Erfolge. 


Mein allerallererstes "Werk". War mal ein Tischdeckchen. 

Das erste Haarband für Olive. Damit fing dann alles tatsächlich an.. Aus dem selben Tshirt entstand auch noch eine Leggings. Dieses Band trägt Olive auch auf dem Bild, was als Vorlage fürs Logo diente. Also hat es großen Symbolcharakter. :)


Aha. Also so wie 492023921 andere Muddis auch?

Könnte man so sagen. Momentan scheint sich ja jeder eine Nähmaschine zu kaufen und ein Gewerbe anzumelden, um etwas zu verkaufen. Oder eben ohne Gewerbeanmeldung, haha. Kurz gesagt: Der Markt quillt nur so über und ich würde mal behaupten, dass jedes Kind mindestens ein handmade-Produkt im Schrank hat. Wo und vor allem warum sollte da noch Platz für mich sein?

Individuellere Designs.

Behaupte ich jetzt mal. Als ich meine Reserven an Stoff vernäht hatte und das erste mal online nach Stoff schaute, war ich vollkommen überwältigt von der Auswahl und wollte am besten alles haben. Äpfel, Eulen, Füchse - einmal zu mir. Danke. 
Aber je mehr ich andere Blogs las und nach Inspiration auf Pinterest suchte, desto mehr stellte ich auch fest: durch die sehr bunten und fast überladenen Designs geht meiner Meinung nach die Individualität der einzelnen Näher total unter. Und irgendwie fand ich das sehr schade, denn eine der Ideen hinter selbstgemachten Stücken ist für mich definitiv auch, dass mein Kind nicht wie die halbe Kita aussehen soll. 

Weniger ist mehr.

Kinder sind bunte Persönlichkeiten, wie ich finde. Natürlich können sie auch bunte Sachen tragen - aber sie müssen es nicht. Ich finde, ihre kleinen fröhlichen Gesichtchen kommen noch besser zur Geltung, wenn bunte Prints nicht davon ablenken. Versteht mich nicht falsch.. Ich mag Füchse und Eulen und so auch. Aber in Maßen. 
Es ging mir auch oft so, dass ich zu gewissen selbstgenähten Teilen kein Pendant im Kleiderschrank gefunden habe und sie deswegen viel zu selten getragen worden. Das ist auch einfach viel zu schade, finde ich. 

Was mag ich besonders?

Puh. Viel zu viel eigentlich. Ich versuche mal, die Sachen einzufangen und aufzuschreiben, die mir gerade im Kopf rumschwirren in dieser prägenden Zeit für mein Label. (Mein Label! Wie das klingt! Hach.) 

  • Farben: marineblau (ist für mich das neue schwarz), mint, petrol, koralle, apricot, senfgelb. Momentan ein bisschen neon hier und da. Und gold und kupfer. 
  • Die oben genannten Farben im Mix. Am besten durch color blocking. 
  • Streifen. Überall. Jederzeit. Am besten noch in Kombi mit einer Farbe. 
  • Geometrische Muster. Da tanzt mein Herz. 
  • Einfache, variable Schnitte, die eher über Farbe oder den Druck herausstechen.
Cordkleidchen. Man erkennt es jetzt nicht so gut, aber der Cord ist grün gepunktet. 

Mint. Streifen. Pünktchen. LIEBE.

Das war ein Upcycling-Projekt aus einem alten Top, bei dem ich den Print einfach cool fand. 

Geometrischer Print, Mint, petrol und senfgelb.. Erklärt sich von selbst. :)


Damit wären wir beim Stoffdruck. Warum, wieso, weshalb?

Ich mag die Idee, die Kleidung meiner Kinder individueller gestalten zu können. Nicht von Verfügbarkeiten von meinen Lieblingsprints abhängig zu sein. Eben dieses Fünkchen des Besonderen und Einzigartigen, das in der Masse der handmade-Produkte vielleicht und hoffentlich doch nicht untergeht. Allerdings bin ich auch Studentin und habe somit ein begrenztes Budget für all meine Ideen zur Verfügung. So bin ich eigentlich eher zufällig auf die Idee gekommen, Stempel selbst zu schnitzen und mir Stoff selbst zu bedrucken. Ja, das ist sehr aufwendig. Aber ich mag, dass ich somit einfach alles in der Hand habe. Ich kann allen Produkten meine persönliche Note verleihen. Dinge, die beliebt sind wie Füchse oder Katzen in meinem eigenen Stil wiedergeben. Das ist ein sehr erfüllendes Gefühl. 

Meine allerersten Stempel. 

Probestempelei mit neuen Designs..

Bestempelter, selbstgenähter Jutebeutel

Jutebeuteldesign, vorn & hinten
Probestempelei.. Füchse in geometrisch. Und gold!

Bestempelte Mütze, Arbeit an neuen Designs




Und sonst so?

Unter Anbetracht dieser Punkte habe ich mir also oft folgende Fragen in letzter Zeit gestellt..

Was will ich anbieten?

Einzigartige, tendenziell eher schlichte Kleidung und Accessoires vor allem für Kinder, durchaus aber auch das ein oder andere Stück für Erwachsene. Ich möchte mich zunächst auf Kinder konzentrieren, weil ich selbst zwei habe, die ständig neue Sachen brauchen und weil man aufgrund der kleineren Sachen auch etwas mehr Spielraum hat materialmäßig. Und man kann ja bekanntlich nicht auf allen Hochzeiten tanzen...
Ich möchte mich zunächst auf ein paar wenige Produkte beschränken, da das Bestempeln natürlich aufwendig ist und ich für jedes Produkt Schnitte in allen Größen brauche. Ich glaube, man kann sich damit schnell übernehmen. 
Es soll ein guter Mix sein aus eigenen Stoffdesigns und Mustern und Farben von Herstellern, die mich sehr ansprechen. Ich muss ja nicht auf Krampf ALLES selbst machen, wenn es durchaus Stoffe gibt, die mir gefallen und die zu mir und meinen Ideen passen.

Babystrampelanzug. Neontürkis/mint und grau. Und Streifen.

Bestempelte Babyhose

Beispiel eines Beutels


Wie will ich das unter die Leute bringen?

Ich werde einen Shop eröffnen, höchstwahrscheinlich bei Etsy, in den ich Produkte einstelle, die ich schon fertig genäht habe. Das wäre das Ideal. Aber da ich ja zunächst auch gar keine Ahnung habe, was in welchen Größen wie gefragt ist, wird es im Shop wohl Prototypen zur Auswahl geben, die ihr dann in den von euch gewünschten Größen bestellen könnt.
Komplett nach Kundenwunsch werde ich höchstwahrscheinlich nicht nähen. Ich habe auch die Erfahrung für mich selbst gemacht, dass mich zu viele Auswahlmöglichkeiten überfordern und ich lieber schon fertige Kombis sehen will, um für mich zu entscheiden, ob ich etwas kaufe. Außerdem würde ich es zeitlich einfach nicht schaffen, allen Wünschen von allen Seiten gerecht zu werden. Also: kleine Brötchen backen.

Wie soll die Zukunft aussehen?

Man soll sich ja auch immer Ziele setzen. Irgendwie ein bisschen einen Plan haben. Einen Schritt nach dem anderen. 
Mir macht das Nähen unheimlich Spaß und einen meiner Würmer in meinen Kreationen zu sehen, bestenfalls noch mit einem enthusiastischen "schiiiiiiii!" belohnt, ist unbeschreiblich erfüllend. Es soll auch weiterhin Spaß machen. Ich habe viele andere Dinge, die mir jeden Tag Aufmerksamkeit und Zeit abfordern, also wäre es unrealistisch, zu hoffen, vom Nähen allein leben zu können. Darum geht es mir tatsächlich gar nicht. Ich möchte meine Ideen verwirklichen und mit euch teilen. Ich möchte aber auch nicht auf der Stelle treten und etwas tun, was jeder andere könnte. Ich habe den Anspruch an mich und mein Label, etwas zu erschaffen, was es noch nicht gibt. Nach fremden Schnitten mit bekannten Stoffen die 491. Pumphose zu nähen, würde mich nicht erfüllen. Versteht mich nicht falsch - ich finde es prima, dass heutzutage so viele nähen und es auch viel leichter ist, an Handgemachtes heranzukommen, wenn man selbst nicht näht - aber es gibt eben schon genug Leute, die das machen. 
Deswegen möchte ich neben den Stempeldesigns, die ich bislang noch nirgends sonst gesehen habe, auch weiterhin an eigenen Schnitten arbeiten und vielleicht auch mal ein Ebook herausbringen. Oder professionell Stoff bedrucken lassen und verkaufen. Allerdings eher nicht in naher Zukunft. Aber man muss ja noch träumen können.. :)

So ihr Lieben. Nun wisst ihr etwas besser über mein Vorhaben bescheid. Ich hoffe sehr, dass meine Ideen Anklang finden und ich tatsächlich eine gefragte Nische gefunden habe. Ich bin so aufgeregt und gespannt!

Im nächsten Schritt seid ihr gefragt. Dazu dann mehr in den nächsten Tagen!

Bis dahin lade ich euch ein, ein bisschen in der Menüleiste rumzustöbern - da habe ich quasi mein Nähtagebuch hinterlegt mit (fast) allen Sachen, die ich bislang genäht habe. Ich freue mich immer über Kommentare und Feedback. Einen schönen Sonntag euch allen noch,

Eure Caro